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Die Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT) als Impulsgeber für eine moderne, prozessorientierte Verhaltenstherapie
Fortbildungspunkte: 8
Die Verhaltenstherapie ist ein bewährtes, wissenschaftlich fundiertes Verfahren – und dennoch steht die therapeutische Praxis heute vor Herausforderungen, die neue Antworten verlangen. Die Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT), ein Ansatz der „Dritten Welle“, bietet genau solche Antworten. Sie verbindet klassische verhaltenstherapeutische Prinzipien mit achtsamkeits- und wertebasierten Strategien und eröffnet neue Perspektiven für die Arbeit mit Klientinnen und Klienten.
ACT arbeitet transdiagnostisch und fokussiert auf psychische Flexibilität – ein Wirkfaktor, der über Störungsgrenzen hinweg wirkt. Sie fördert Akzeptanzfähigkeit statt Vermeidungsverhalten, betont therapeutische Haltung statt Technikrepertoire und ersetzt das Ziel der Symptomfreiheit durch das Streben nach einem lebenswerten Leben. ACT hat sich empirisch bei zahlreichen Störungsbildern bewährt, darunter: Depressionen, Angststörungen, Traumafolgestörungen, Chronische Schmerzen, Essstörungen, Sucht, Stress und Burnout.
Ihr transdiagnostischer Zugang macht sie besonders anschlussfähig für VT-orientierte Therapeutinnen und Therapeuten.
Ziel:
Verständnis vertiefen: Einführung in die sechs Kernprozesse der ACT. Erleben und Anwenden: Praktische Übungen, Rollenspiele und Live-Demonstrationen. Integration fördern: Reflexion über die Einbindung von ACT-Elementen in die klassische VT. Austausch ermöglichen: Raum für Selbsterfahrung, kollegiale Diskussion und gemeinsame Reflexion
Der Workshop lädt dazu ein, die eigene therapeutische Praxis zu erweitern – nicht durch einen Methodenwechsel, sondern durch eine vertiefte Perspektive auf Veränderung, Beziehung und Sinn.
Anmerkung:
Arbeitsgrundlage für das Seminar: Lotz, N. (2018). Akzeptanz- und Commitmenttherapie. 75 Therapiekarten mit 20-seitigem Booklet. Weinheim: Beltz.
Termine:
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